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Programm Deponiegas

Die Stiftung KliK ermöglicht die kostengünstige Umsetzung ihres Projektes


Das Argument „Förderbeiträge“ kann eine sachbezogene Diskussion über den verantwortungsvollen Umgang mit der Deponie anstossen.


Mit KliK ziehen Klimaschutz und Langzeitsicherung am selben Strick.


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Informationsbroschüre zum herunterladen


Vermeidung von Deponiegasemissionen: Langzeitsicherung mit Klimaschutz verbinden

Bis vor wenigen Jahrzehnten war das Deponieren von organischem Material wie Hausmüll gängige Praxis. Solche Deponien sind geschlossen und befinden sich heute als Zeugen früherer Entsorgungspraxis in der ganzen Schweiz verteilt. Unter Abschluss von Luftsauerstoff baut sich das organische Material langsam zu Methan ab, ein Treibhausgas das 25mal stärker als CO₂ wirkt. Viele Deponien werden entgast um Austritte methanhaltigen Deponiegases aus dem Deponiekörper zu kontrollieren und so Geruch und Explosionsschutz im Griff zu haben. Wo möglich wird das anfallende Deponiegas in Gasmotoren verstromt oder in Fackeln verbrannt.


Fällt die Methankonzentration aufgrund des fortschreitenden Abbaus unter den Zündpunkt, so kann die Fackel resp. der Motor nicht mehr ordnungsgemäss weiterbetrieben werden. In diesen typischen Fällen wird das Deponiegas direkt oder allenfalls durch eine Kompostmiete hindurch in die Atmosphäre entlassen. Wenn auch nur in schwachen Konzentrationen, so bilden die Emissionen aus Deponien schweizweit eine ernstzunehmende Quelle von Treibhausgasen. Die Vernichtung von Methan wäre zwar auch bei geringen Konzentrationen technisch möglich; dazu müssten jedoch substantielle Beträge in eine neue Fackel und die Erneuerung der Infrastruktur investiert werden.


Das Programm Deponiegas tritt an, um auf der Grundlage des CO₂-Gesetzes die Investitionslücke für Projekte zur Behandlung von Deponiegas schliessen. Mit den Förderbeiträgen der Stiftung KliK für die Zerstörung oder Vermeidung von Methan im Deponiegas können die nötigen Investitionen bis 2020 grösstenteils refinanziert werden. Dies ermöglicht die Infrastruktur der Deponie kostengünstig zu verbessern und damit Emissionen zu reduzieren. Deponieeigner können so ihren Handlungsspielraum für die restliche Nachsorgephase erheblich vergrössern.