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Programm Zulässige Szenarien

Ein intermittierenden Betrieb liegt vor, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

1

Messungen der Methanfracht im abgesaugten Deponiegas zeigen, dass die Methanfracht für einen kontinuierlichen Betrieb der konventionellen Fackel gemäss Herstellerangaben zu niedrig ist.

2

Kontinuierliche Aufzeichnungen im Jahr vor Projektbeginn zeigen, dass die konventionelle Fackel regelmässig ausser Betrieb war.

3

Es liegt eine schriftliche Bestätigung eines Experten (z.B. vom Fackelhersteller) vor, dass die konventionelle Fackel nicht mehr kontinuierlich betrieben werden kann.

Unter dem Referenzszenario ist der weitere Verlauf der Deponiegasbehandlung zu verstehen, für den Fall, dass kein Deponiegasprojekt unter dem Programm umgesetzt würde.


Das Programm fördert Projekte, welche die folgenden Szenarien für eine Referenzentwicklung aufweisen. 


Fall

Ausgangslage

Weitere Referenzentwicklung wäre:

A

Keine Entgasung

Weiterhin keine Entgasung

B

 

Entgasung (Gasfassung und Absaugung), aber ohne Abfackelung

C

Entgasung, aber keine Gasbehandlung, welche CH₄ eliminiert

Entgasung wird weiter betrieben, weiterhin keine Gasbehandlung, welche CH₄ eliminiert. Gegebenenfalls werden Gasfassung und Absaugung erweitert.

D

 

Die Entgasung wird abgeschaltet (Z.B. aufgrund behördlicher Auflage oder weil in der Deponie nachweislich kein Methan mehr entwickelt wird.)

E

Entgasung und intermittierend betriebene Fackel

Intermittierender Betrieb wird beibehalten, gegebenenfalls werden Gasfassung und Absaugung erweitert.

F

 

Fackel wird ausser Betrieb gesetzt, Entgasung wird weiter betrieben, jedoch ohne Gasbehandlung, welche CH₄ eliminiert. Gegebenenfalls werden Gasfassung und Absaugung erweitert.

G

 

Die Entgasung wird abgeschaltet (Z.B. aufgrund behördlicher Auflage oder weil in der Deponie nachweislich kein Methan mehr entwickelt wird.)